Pressespiegel

 

Berichte von der PREMIERE am 29.10.2013

ZDF heute nacht (Minute 11:00)

"Klingt schräg, ist schräg!"

WDR Lokalzeit

"Da geht's richtig ab, in dem Film!"

 

WZ (mit Video)

„King Ping“ feiert mit 1000 Gästen im Cinemaxx Premiere

 

PRESSESTIMMEN

Bild.de

"Schräge Krimikomödie mit dem Herz am rechten Fleck. „King Ping“ hat das Zeug zum Kultfilm!"


Tagesspiegel.de

"Im Großen und Ganzen ist „King Ping“ aber ein einziges Vergnügen; ein hübscher Genremix aus Polizeifilm-Parodie, Trash-und Musikfilm, eine Nummernrevue, die nicht zuletzt etwas Tarantino-haftes hat ..."


Süddeutsche.de

"Wahnwitz komplett!"


Rheinische Post

"King Ping" ist ein ungewöhnliches Kinoprojekt: Groteske, Thriller, Krimi und Musikfilm in einem."


"sympathisch durchgeknallt"


"Punkten kann der Film durch seine charismatischen Darsteller."


Berliner Zeitung

"Schräger Ruhrpott-Klamauk… "

"… abgefahren frech, dass man sich nicht entziehen kann."


Die Welt

"… bizarre Mär um Polizisten, Transvestiten und Lokalkolorit ... ganz missen möchte man sie aber auch nicht."


Berliner Morgenpost

"Viel Herzblut war bei der Produktion von "King Ping" offensichtlich dabei ..."


RADIO FLUX FM BERLIN:

"Für Freunde des schrägen Humors"


DERWESTEN.DE / WAZ

"wunderbar anarchische Krimikomödie"

 

Pro Sieben - Steven liebt Kino - vom 27.10.2013

"... herrliche Freakshow …"

"einfach ... Spaß haben"

 

Filmdienst.de

"Eine mit viel Herzblut und Lokalkolorit, dafür aber kaum Budget produzierte Krimikomödie,die vor Spielfreude pulsiert und betont wild in Szene gesetzt ist."

 

Cinema.de

Zugegeben, die Story - ein Pinguinpfleger, der früher mal Bulle war, macht sich auf die Suche nach einem mysteriösen Treppenmörder - ist nur mäßig originell. Aber dafür strotzt die per Crowd­funding finanzierte Spontikomödie nur so vor schrägen Figu­ren und anarchischen Einfällen - und überrascht mit erstaunlichen Wuppertal-Bildern. Mehr davon.

mehr bei Cinema.de: http://www.cinema.de/film/king-ping-tippen-tappen-toedchen,5770776.html
Copyright © Cinema.de

"Mehr davon."


kino.de

"ein wilder, selbstbewusster und bizarrer Crime-Comic"

"cool, comichaft, kultig"

 

klatsch-tratsch.de

"Ein echtes Highlight für alle, die auf Filme stehen, die aus der Reihe tanzen."

"Schräger geht’s nicht."

 

programmkino.de

"anachristischer, improvisierter Charme"

 

WZ-Artikel 01.10.2013

"Ein gelungenes, anarchisches Stück Kinokunst."

 

BERICHTERSTATTUNG VOR KINOSTART

WZ-Artikel 29.08.2013

King Ping: Erste Einblicke machen Lust auf mehr

Exklusiv für WZ-Leser ging es am Dienstag hinter die Film-Kulissen von King Ping...

 

WZ-Artikel 22.08.2013

King Ping will in die Kino-Charts

Die Macher des Films fiebern der Premiere am 31. Oktober entgegen...

 

WZ-Artikel 25.04.2013

King Ping ist anders

Der erste im Tal produzierte Kinofilm steht kurz vor der Weltpremiere – Dirk Michael Häger redet über Vorfreude und die Härten des Filmgeschäfts...

 

WZ-Artikel 05.05.2012

Produzenten versichern: King Ping kann nur ein Erfolg werden

Christoph Schmidt und Dirk Michael Häger haben ihren Debütfilm abgedreht – mit minimalem Budget. Im WZ-Gespräch erklären sie, warum sie fest an einen Erfolg des Films glauben...

 

Blickpunkt Film 16/12 (April)

"King Ping" und Frau Bela

Wuppertal – Anfang April fiel die letzte Klappe für „King Ping – Himmel, Tal und Treppentod“. Der Debütfilm der Wuppertaler Rex Film, der im Frühjahr 2013 in die Kinos kommen soll, entsteht als Low-Budget-Produktion, die aus privaten Mitteln finanziert wird...

 

Bergische Wirtschaft April 2012

King Ping - ein Krimi für und über das Tal

Am 7. März fiel sie endlich, die erste Klappe für „King Ping – Leben und Sterben in Wup- pertal“. Mit einem relativ kleinen Budget von 250.000 Euro versucht ein Team von rund 250 Leuten ein Filmprojekt für die große Kinoleinwand zu produzieren. Die beiden Antriebskräfte dahinter: Dirk Michael Häger und Christoph Schmidt, die mit „King Ping“ eine Vision ver- wirklichen wollen – eine Vision auch von Wuppertal...

 

Heinz Magagin 02.04.2012

Bela B. ist Szene Mutti

Halbzeit für „King Ping – Himmel, Tal und Treppentod“

Im Novotel, Otto-Hausmann-Ring, berichten Regisseure und Schauspieler am 18. Drehtag über den Stand des skurrilen Wupper-Krimis. Eine „Grande Dame“ macht dabei besonders von sich reden...

 

WZ-Interview mit Bela B. 31.03.2012

"Wuppertal - ist das nicht das San Francisco des Ruhrgebiets?"

Bela B. erzählt, warum er für "King Ping" eine Frauenrolle spielt und welchen Eindruck Wuppertal auf ihn gemacht hat...

 

WZ-Artikel 30.03.2012

King Ping: Gute Stimmung bei den Stars

18 von 22 Drehtagen sind bereits absolviert – die Drehar- beiten am Wuppertal- Kino-Krimi „King Ping“ gehen auf die Zielgerade...

 

rundschau TV 29.03.2012

Kamera ab...

heißt es bei der aktuellen Ausgabe von „rundschauTV“ gleich in doppelter Hinsicht: Unter www.wuppertaler-rundschau.de/videos erwartet Sie diesmal ein Vorgeschmack auf den Wuppertal-Krimis „King Ping“. Die Hauptdarsteller Hans-Martin Stier, Jana Voosen und Sierk Radzei sowie Produzent Dirk Michael Häger gewährten in der Drehpause einen Blick hinter die Kulissen des Kinoprojekts...

 

WZ newsline 15.03.2012

Wuppertals Pinguine werden zu Filmstars

Das Filmteam drehte am Mittwoch Szenen des Kinostreifens im Wuppertaler Zoo.

Den Esels- und Königspinguinen im Wuppertaler Zoo kann man die Aufregung anmerken. Unruhig watscheln sie von links nach rechts. Immer wieder sind ihre Blicke auf die großen, hellen Scheinwerfer vor dem Gehege gerichtet. Der Grund: Die Pinguine sind gerade dabei, echte Filmstars zu werden. Für den Kinofilm „King Ping“ wurden am Mittwoch acht Szenen im Wuppertaler Zoo gedreht – einige davon im Pinguin-Gehege, wo Hobby-Verbrecherjäger Clemens „King Ping“ Frowein, gespielt vonSierk Radzei, laut Drehbuch als Pfleger arbeitet... 


Heinz Magazin 09.03.2012

King Ping - Himmel, Tal und Treppentod

Dreharbeiten starten am 7. März

Wuppertal ist nicht nur Schwebebahnstadt, sondern auch Filmstadt. Und das nicht erst seit gestern. Schließlich wurden im San Franciso des Bergischen schon „Manta, Manta“, „Barfuss“ oder „Aimée und Jaguar“ gedreht. Mit „King Ping“ starten nun die Dreharbeiten für einen skurrilen Wupper-Krimi...

 

WDR Lokalzeit 07.03.2012

Erste Klappe für King Ping

Von Silvia Pauli

Die Autorin und Schauspielerin aus Wuppertal spricht über ihre neuen Film- und Buchprojekte

In Wuppertal starten die Dreharbeiten für den Film "King Ping". Der Wuppertal-Krimi wartet mit einer Reihe bekannter Schauspieler wie Ann Kathrin Kramer und Christoph Maria Herbst auf. Das Besondere an dem Film: Er wird mit wenig Geld produziert - und soll trotzdem kinotauglich werden.

 

WZ newsline 02.03.2012

Jana Voosen freut sich auf Dreharbeiten in Wuppertal

Die Autorin und Schauspielerin aus Wuppertal spricht über ihre neuen Film- und Buchprojekte...

 

WZ newsline 29.02.2012

"King Ping" vor dem Drehstart: Das Wechselspiel der Stars

Für den Wuppertal-Krimi fällt am kommenden Mittwoch die erste Klappe. Viele Promis haben den Produzenten abgesagt – aber dafür sind neue dazugekommen...

King Ping: Stellungnahme zu Absagen 

Produzent Häger: Es lag nicht am Geld

Dirk Michael Häger, Drehbuchautor und mit seinem Kompagnon Christoph Schmidt Produzent des Wuppertal-Krimis "King Ping", reagierte gestern auf die Berichterstattung der WZ zu den personellen Veränderungen in der Schauspieler-Crew des Films. Er legt Wert darauf, dass insbesondere seine Wunsch-Schauspieler aus Wuppertal nicht wegen des geringen Budgets des Films abgesagt haben: "Ann-Kathrin Kramer war und ist von der ersten Minute an von King Ping überzeugt, unabhängig von der Gagenhöhe", sagte Häger der WZ. Sie und ihr Schauspiel-Kollege Axel Stein könnten ausschließlich aus terminlichen Gründen nicht bei King Ping dabei sein – bedingt durch Drehverschiebungen der Filme, bei denen sie aktuell mitwirken. Die Dreharbeiten für King Ping in Wuppertal beginnen am Mittwoch, 7. März.

 

Wuppertaler Rundschau 29.02.2012

Drehstart für Wuppertal Krimi

Die Dreharbeiten für den Wuppertaler Krimi-Comic „King Ping – Himmel, Tal und Treppentod“ beginnen am 7. März 2012. Geplant sind 23 Drehtage. In die Kinos soll der Film im Februar 2013 kommen...

 

WZ newsline 20.02.2012

King Ping: Der Kommissar übt schon das Pinguin-Füttern

Von Klaus Koch

Die Pinguine zu füttern, stellt eine Herausforderung dar. Sie könnten schnell zu satt werden oder das Futter einfach verweigern.

Wuppertal. Wenn die Dreharbeiten für den Wuppertal-Krimi King Ping erst einmal starten – und das geschieht am 6. März, führt es die Macher auch in den Wuppertaler Zoo. Ein Spielfilm mit Szenen im Zoo? Das ist auch dort trotz der immer wiederkehrenden Medienanfragen wie zum Beispiel zur Geburt des Eisbärenbabys Anori etwas Außergewöhnliches. Und das erst recht, wenn bei den Pinguinen gedreht wird. Denn dort, so Zoo-Tierarzt Arne Lawrenz, „ist immer etwas los“.

Das geht schon damit los, dass nicht exakt abzusehen ist, wann sich die Eselspinguine und Königspinguine in der Mauser befinden und wann sie brüten. Es kann also durchaus sein, dass der ein oder andere Pinguin pünktlich zu den Dreharbeiten ein Erscheinungsbild „wie ein aufgeplatztes Sofa-Kissen“ bietet. Es ist auch gut möglich, dass die Eselspinguine gerade zur Drehzeit auf den Eiern sitzen.

Ein komplettes Filmteam in der Anlage? Das ist undenkbar.

Folglich gilt es, höchste Aufmerksamkeit walten zu lassen. Deshalb schließt Lawrenz es auch klipp und klar aus, dass sich ein Filmteam in gewohnter Stärke in der Pinguin-Anlage tummeln wird. Etwa drei oder vier Personen werden wohl Zutritt erhalten. Viel mehr aber nicht, wie der Tierarzt klarstellt. Eine weitere Herausforderung: Hauptdarsteller Sierk Radzei ist im Film Tierpfleger – und hat als solcher ganz dem Filmtitel entsprechend die Königspinguine zu füttern. Selbst das ist aber nach Erkenntnis von Lawrenz gar nicht mal so einfach. Deshalb muss das auch unmittelbar vor dem Dreh noch einmal trainiert werden. Das Problem: Wird zu viel trainiert, sind die Tiere anschließend schlicht satt. Und dann lassen sich auch keine anständigen Szenen von der Pinguinfütterung drehen, weil die Tiere das Futter einfach nicht mehr annehmen mögen.

Selbst, wenn das Training überstanden ist, ohne dass die Pinguine den Hals voll haben, bleibt ein weiteres Risiko. Denn einfach in den Trog zu greifen und den Pinguinen den Fisch dann irgendwie zuzuwerfen, reicht nicht. Die Tiere bestehen schon auf recht standardisierte Abläufe. Denn sonst verweigern sie die Nahrungsaufnahme, so Lawrenz.

 

WDR Lokalzeit 18.02.2012

Kauziger Nostalgiker im Tal

von Silvia Pauli

Anfang März beginnen die Dreharbeiten für den Wuppertal-Krimi "King Ping". Schon jetzt, lange bevor die erste Klappe fällt, arbeitet das Produktionsteam auf Hochtouren: Drehorte besichtigen, Szenen festlegen, Logistik checken.

 

negativ-film 01.03.2012

Drehstart für KING PING

KING PING - Himmel, Tal und Treppentod heißt das neue Krimiprojekt des Regisseurs Claude Giffel und der Produzenten Dirk Michael Häger und Christoph Schmidt. Die Besetzung besteht aus Sierk Radzei, Christoph Maria Herbst, Thusnelda Mercy, Angelika Bartsch, Bela B. und weiteren Schauspielern wie Jana Voosen, Hans Martin Stier und Lilay Huser. 

Im Vordergrund der Handlung steht Polizeikomissar Clemens Frohwein (Sierk Radzei) alias King. Dass er nicht immer der Angenehmste ist wird deutlich, als er sich selbst zum Richter gegen einen Kinderpornoseiten-Betreiber erhebt. Prompt wird er dafür auch entlassen. King wechselt anschließend in den Zoo als Pinguinpfleger King Ping und gründet einen Internetdienst, der polizeilichen Rechtsverstößen nachgeht. Eines Tages passiert es dann: Sein ehemaliger Polizeikollege wird tot auf einer Treppe aufgefunden. King ist sich sicher, dass es kein Unfall war und geht der Sache nach.

Im Vorfeld hat die Produktionsfirma REX Film sich ein Jahr lang um Kapitalgeber, Sponsoren und Crowdfunding-Aktionen bemüht. Dadurch ist ein Betrag von 250.000€ für den Kinofilm zusammengekommen. Um die Produktion bezahlen zu können, erhalten die Schauspieler eine Erstattung der Kosten sowie Anteile am Gewinn. Somit folgt KING PING Crowdfunding-Produktionen wie der Stromberg-Kinofilm, in denen Christoph Maria Herbst als Hauptdarsteller zu sehen war.

Der Drehstart ist am Mittwoch, 7.März 2012, bis Anfang April sollen die Dreharbeiten abgeschlossen sein. Als Kulisse dient die Stadt Wuppertal im bergischen Land. 

 

WZ newsline 6.12.2011

King Ping: Die Berlinale ist das Ziel

Von Florian Launus

Wuppertal-Krimi hat einen Verleih und einen prominenten Neuzugang.

Wuppertal. Und noch ein Wuppertaler: Axel Stein ist prominentester Neuzugang in der geplanten Darsteller-Riege des Kino-Krimis „King Ping“. Wie die ProduzentenDirk Michael Häger und Christoph Schmidtmitteilten, ist Stein beim im März 2012 beginnenden Dreh als latent cholerischer Ex-Schläger zu sehen, der der Polizei als Hauptverdächtiger einer Mordserie ins Visier gerät. „Wir freuen uns sehr, dass er dabei ist“, sagte Häger der WZ – und zwar auch, weil der Cronenberger hier in einer ungewohnt ernsten Rolle zu sehen sein wird.

Die Akquise des bekannten Wuppertalers ist nur eine der guten Nachrichten, die Häger und Schmidt von der Firma Rex Film in vorweihnachtliche Hochstimmung versetzt. Wichtig für die planmäßige Verwirklichung des ambitionierten Projekts: Rex Film hat mit der Münchner Firma Polyband einen Verleih gefunden, der „King Ping“ nach dem Dreh ins Kino bringen will. Und die Produzenten haben die wichtigen Förder-Anträge für Zuschüsse bei der NRW-Filmstiftung und bei der Filmförderungsanstalt eingereicht. „Die Rückmeldungen waren positiv“, versichert Häger – wenn alles gutgeht, fließt 2012 das Geld, mit dem der Löwenanteil des 1,1-Millionen-Euro-Etats für „King Ping“ gestemmt werden soll.

Auch ohne Fördermittel: Gedreht wird der Film in jedem Fall

Rückenwind für die Bewilligung erhoffen sich die Produzenten auch von der breiten Unterstützung durch die vielen Wuppertaler Firmen, Privatleute und Institutionen, die den Film mit Geld oder praktischer Hilfe fördern – von der Barmenia über die Jackstädt Stiftung bis zu Wuppertal Marketing. Häger: „Wir sind zuversichtlich, dass das positiv wahrgenommen wird.“ Zudem kann der Film dank der privaten Förderer mittlerweile eine Eigenkapital-Quote von 17 Prozent vorweisen, die Rex Film noch steigern will. So versichert Christoph Schmidt selbst für den schlechtestmöglichen Fall, dass überhaupt kein Fördergeld für „King Ping“ fließt: „Wir drehen so oder so im kommenden Frühjahr“, im Notfall dann eben eine kostenreduzierte Version.

Noch haben die Filmemacher aber Grund zum Optimismus – und ein großes Ziel: 2013 soll „King Ping“ mit seinen Stars wie Christoph Maria Herbst und Mechthild Großmann auf der Berlinale das erste Mal zu sehen sein. Ein Traum? Häger: „Wir arbeiten daran.“

 

WZ newsline 13.10.2011

„King Ping“: Häppchen aus dem Drehbuch bei Facebook

Teile des Skripts bei Facebook – Ideen des Publikums willkommen.

Wuppertal. Clemens Frowein alias King Ping ist nicht zum Spaßen aufgelegt. Drohend geht er auf die undurchsichtige Künstlerin Doba zu: „Falls Sie wirklich nicht der Mörder sind, dann ist der vielleicht gerade wieder dabei. Während wir hier so nett plaudern. Und es macht: knack.“

Derartige Dialog-Schnipsel aus dem Film „King Ping“ wie den obigen zwischen Frowein alias Sierk Radzei und Doba alias Ann-Kathrin Kramer können Krimi- und Filmfans oder sonstige Neugierige ab heute in wöchentlicher Folge im Internet verfolgen. Die Filme-Macher um Dirk Michael Häger und Christoph Schmidt von der Firma Rex Film wollen mit diesen Häppchen nicht nur die Lust des Publikums auf den Film wecken.

Der Drehstart des Films ist für März 2012 geplant

„Wir sind für jede Form von Kritik, Anregungen oder Ideen dankbar“, sagt Häger, der nach wie vor auf einen Drehstart des Wuppertal-Kino-Krimis im kommenden März hofft. Wie berichtet, sollen bei dem Streifen neben Radzei und Kramer unter anderem Mechthild Großmann, Jana Voosen und, als Gast, Christoph Maria Herbst mitspielen.

Die Drehbuch-Schnipsel finden sich ab heute jeden Donnerstag bis zum Drehstart bei Facebook, verspricht Rex Film – und zwar auf www.facebook.com/kingpingderfilm

Die WZ Wuppertal bei Facebook: www.facebook.com/wzwuppertal

 

WZ newsline 7.10.2011

Christoph Maria Herbst: Heimspiel mit dem "Traumschiff"

Das Gespräch führte Martina Thöne

[...]

Zurück nach Wuppertal: Wie konkret sind Ihre Pläne, im Film „King Ping“ mitzuspielen?

Herbst: Ich habe eine Zusage gemacht ... Ich finde die Idee jedenfalls klasse. Ein Filmprojekt von Wuppertalern in Wuppertal – da möchte ich nicht fehlen.

 

WZ newsline 27.09.2011

Messe in der Uni-Halle: Wo der Mittelstand Antworten erhält

Von Klaus Koch

Die Messe in der Unihalle hat 86 Aussteller – und alle haben Lösungen für mittelständische Firmen im Angebot.

[...]

Am Rande der Messe, auf der auch die Rex-Film-Produktion für den Wuppertal-Krimi-Film King Ping wirbt und die Möglichkeiten des Product-Placements im Kinofilm erläutert, wurde bekannt, dass der Film einen weiteren prominenten Mitstreiter hat. Jedenfalls gibt es die grundsätzliche Bereitschaft des aus Wuppertal stammenden Schauspielers Christoph Maria Herbst (Stromberg), für einige Drehtage mitzuwirken.

 

WZ newsline 7.08.2011

„Sei die Prinzessin, nicht die Erbse!“

Das Gespräch führte Martina Thöne

Die Schauspielerin mit Wuppertaler Wurzeln spricht über ihren neuen Roman, Filmpläne und ihre Heimatgefühle.

[...]

„Ich freue mich darauf, in Wuppertal zu drehen.“

Sie gehören zu einem Team, das im kommenden Jahr den ersten echten Wuppertal-Krimi auf die Leinwand bringen möchte. Welche Rolle spielen Sie dabei?

Voosen: Ich spiele Dr. Nicole Werner, Gerichtsmedizinerin und Ex-Freundin der Hauptfigur Clemens Frowein, genannt „King Ping“, weil er seit seiner Suspendierung vom Polizeidienst als Pinguin-Pfleger im Wuppertaler Zoo arbeitet. Das hält ihn aber nicht davon ab, auf eigene Faust in einem Mordfall zu ermitteln.

„King Ping“ soll in Wuppertal gedreht werden. Was bedeutet Ihnen das Projekt?

Voosen: Ich freue mich wahnsinnig darauf, hier zu drehen. Auch wenn ich seit 14 Jahren in Hamburg wohne, bleibt Wuppertal meine Heimat. Keine Stadt kenne ich besser. Und außerdem freut mich besonders, dass Thomas Bohn, der ebenfalls Wuppertaler ist und mit dem ich bereits drei Mal zusammen gearbeitet habe, Regie führen wird.

 

WZ newsline 20.07.2011

„King Ping“: Aus dem Lostopf auf die Kino-Leinwand

Von Florian Ballin und Florian Launus

Elf Wuppertaler werden demnächst in der Krimi-Produktion zu sehen sein – nach einer Live-Auslosung mit Hindernissen.

Wuppertal. Einmal neben Stars wie Mechthild Großmann und Ann-Kathrin Kramer in einem Kino-Film zu sehen sein – dieser Traum wird für elf Wuppertaler bald in Erfüllung gehen. Sie und hunderte andere hatten bei einer Verlosung der Firma Rex Film für den Film „King Ping“ teilgenommen – wie berichtet, soll der skurrile Krimi nicht nur in Wuppertal spielen, sondern auch ausschließlich im Tal produziert und gedreht werden.

Zu gewinnen gab es für die Teilnehmer nicht nur zehn kleinere Komparsen-Auftritte, sondern auch noch eine tragende Nebenrolle, die sich durch den ganzen Film ziehen soll. Wie genau die aussieht? Drehbuchautor und Mit-Produzent Dirk Michael Häger macht’s spannend: „Die wird dem Gewinner auf den Leib schreiben.“ Konkreter wurde er bei den zehn Komparsen: Sie sind in der Schluss-Szene des Streifens an der Reihe. Häger; „Da gibt es eine Party, auf der die Darsteller mittanzen werden“, sagt Häger.

Aber wer darf denn nun aus dem Lostopf auf die Leinwand? Das ermittelten die Produzenten am Montagabend mit 260 vorab ausgelosten Bewerbern live im Cinemaxx. Ebenfalls anwesend: einige Stars des Films. Neben Hauptdarsteller Sierk Radzei gaben sich Charakterdarsteller Hans-Martin Stier und Lokalmatadorin Lilay Huser („Almanya“) die Ehre. Letztere gab mit Häger die Glücksfee des Abends und ermittelte die Gewinner.

Bei der Verlosung fehlte ausgerechnet der Hauptgewinner

Kurios dabei: Während alle Komparsen nach Ausrufung begeistert die Bühne enterten, fehlte im Cinemaxx ausgerechnet der Hauptgewinner: Till Bachmann. Dass der demnächst in einer tragenden Kino-Rolle zu sehen zu sehen sein wird, sprach ihm Dirk Michael Häger zwar noch live von der Cinemaxx-Bühne vor johlendem Auditorium auf den heimischen Anrufbeantworter – doch diese Nachricht erreichte den Wuppertaler erst gestern.

„Ich finde das total super“, sagte Bachmann gestern im WZ-Gespräch – immer noch perplex von seinem Losglück. An der Aktion hatte der 39-Jährige – er arbeitet als Anästhesist bei Helios – eigentlich nur teilgenommen, um das Filmprojekt mit einem kleinen Obolus zu unterstützen. „Ich bin ein riesiger Fan von Jana Voosen“, sagte Bachmann, „und weil sie bei King Ping mitspielt, wollte ich dazu beitragen, dass der Film auf jeden Fall zustande kommt.“

Dass es am Ende auch gleich eine große Rolle wurde, kam umso unverhoffter – zumal Bachmann nach eigener Aussage bislang „null“ Schauspielerfahrung hat. Demnächst will er sich mal mit den Produzenten auf einen Kaffee treffen: „Dann sehen wir, was da auf mich zukommt.“

 

WZ newsline 12.07.2011

Filmproduzent Häger: „Wir wollen zeigen: Wuppertal kann was!“

Von Florian Launus

Warum Filmproduzent Dirk Michael Häger fest an den Erfolg seines in Arbeit befindlichen Kino-Krimis „King Ping“ glaubt.

Herr Häger, sie sagen immer, Wuppertal habe großes Potenzial als Filmstadt. Warum?

Dirk Michael Häger: Weil diese Stadt unglaublich reich ist an verschiedensten Schauplätzen auf engstem Raum: Grün neben Grau, Gründerzeit- neben Nachkriegs-Architektur, Villa neben Arbeiterviertel. Sie atmet Geschichte und Gegenwart zugleich – für die Filmkamera öffnet sich bei jedem Blick eine neue Perspektive. Das bieten nicht viele deutsche Städte.

Also ist Wuppertal in erster Linie eine gute Kulisse?

Häger: Sie ist zugleich ein Schmelztiegel an kreativem Potenzial. Aus meiner Sicht liegt das in der Geschichte begründet: Die vielen Kontraste in dieser Stadt haben immer wieder vielleicht etwas schwierige, aber sehr individuelle Um-die-Ecke-Denker hervorgebracht. Für die Filmbranche ist das – genauso wie für andere kreative Branchen – ein Reservoir, das gefördert werden sollte. Dazu kann, hoffe ich, auch unser Film beitragen, wenn er die Stadt als ebenso interessant wie innovativ bekanntmacht.

Kann das mit einem Krimi gelingen – von diesem Genre gibt es ja nicht gerade wenige Angebote auf Leinwand und TV. . .

Häger: Da haben Sie recht, und deshalb muss ein Film für das Kino immer mehr sein als ein Krimi. „King Ping“ schafft das, so meine ich, durch die Kombination von realistischem Ermittlungs-Thriller und überzeichneten, ironisch-schrägen Figuren – die bringen eine etwas schwarze, distanzierte Komik in den Film, wie man sie sonst allenfalls aus britischen oder skandinavischen Formaten kennt, aber nicht von deutschen Produktionen. Hinzu kommt, dass der Film eine hochwertige, kunstvolle Ästhetik bieten soll, wie sie eben nur das Kino zeigen kann – und die natürlich auch Wuppertal in ein besonderes Licht rückt.

Reichen unkonventionelle Story und gute Optik aus, um einen Kino-Erfolg zu landen? Die ganz großen Kino-Stars zum Beispiel sieht man ja eher nicht in Ihrem Film.

Häger: Um das erstmal klarzustellen: Ich glaube an unsere Besetzung, die absolut hochklassig ist. Aber, Sie haben insofern recht: Ein Vertreter eines Verleihs hat mir kürzlich gesagt, wenn ein Film ein sicherer Erfolg sein soll, müssen entweder Til Schweiger, Matthias Schweighöfer oder Jürgen Vogel die Hauptrolle spielen. Andererseits hat beispielsweise der sensationelle Erfolg von „Almanya“ gezeigt, dass große Namen nicht alles sind. Wir glauben jedenfalls daran, dass wir mit Sierk Radzei als einem ganz neuen Gesicht auch internationalen Erfolg haben können.

Um den Film zu finanzieren, setzen Sie auch auf die Beteiligung der Wuppertaler, etwa mit der aktuell laufenden Rollen-Verlosung oder mit lokalen Sponsoren. Bekommen Sie das nötige Geld zusammen – oder kann „King Ping“ noch platzen?

Häger: Die gute Nachricht zuerst: Wir drehen auf jeden Fall – auch, wenn wir das Budget von 1,2 Millionen Euro nicht zusammenbekommen. Wir haben uns eine Mindestsumme gesetzt, mit der wir einen hochwertigen Film machen können – etwa, indem die Schauspieler ihre Gage teilweise als Gewinnbeteiligung bekommen. Diese Summe haben wir so gut wie gesichert, ganz aktuell auch durch die Jackstädt-Stiftung und viele große und kleine Firmen in der Stadt. Wir sind also zuversichtlich, dass der Film international ein Zeichen dafür setzt: Wuppertal kann was!

 

Wirtschaftsförderung Wuppertal 11.07.2011

Crowdfunding für Kinofilm King Ping gestartet

Die Vermarktungskampagne des Wuppertal-Krimis „King Ping“ geht in die nächste Runde. Nach der Gewinnung zahlreicher Sponsoren vorwiegend aus der Wuppertaler Wirtschaft wird nun die Bevölkerung ins Boot geholt. REX Film Produktion hat Anfang Juli zusammen mit Wuppertaler Medienpartnern und Sponsoren eine große Verlosungsaktion gestartet. Das ist der Auftakt für das Crowdfunding, mit dem die Produzenten ihre Fans zu Koproduzenten machen und deren Begeisterung als Wind für die Realisierung ihres Projektes einsetzen.

Jeden Tag ein Schritt näher an der Umsetzung: Seit der Teaserpremiere von „King Ping“ im Februar konnten die Produzenten Dirk Michael Häger und Christoph Schmidt bereits über 100.000 Euro sammeln. Gespräche mit weiteren potentiellen Investoren dauern an. Die Resonanz auf den Krimi , in dem bekannte Schauspieler wie z.B. Michael Schenk, Mechthild Großmann, Ann Kathrin Kramer, Ralf Richter und Lilay Huser mitwirken werden, war so positiv, dass der „Point of no return“ für die Produzenten bereits erreicht ist: „Wir setzen alles daran, diesen Film zu realisieren“, betont Christoph Schmidt. Dem Drehstart März 2012 gehen nun weitere Maßnahmen voraus, mit denen die Produzenten ihr ambitioniertes Ziel vorantreiben wollen.

Begeisterung der Masse

Als Teil des Finanzierungskonzepts wird das in der Filmbranche populär gewordene Crowdfunding dienen: Fans des „ersten Wuppertal-Krimis überhaupt“ können auch schon durch einen relativ geringen finanziellen Beitrag zu Koproduzenten werden. Als Dankeschön erhalten sie Sachleistungen und eine emotionale Bindung: Mit einem „guten Gefühl“ und exklusiven Infos auf der Website geht es für zehn Euro los, die Skala nach oben ist offen. Zum Auftakt des Crowdfundings starteten die Produzenten in Zusammenarbeit mit Wuppertaler Medienpartnern und Sponsoren mit einer Verlosung einer auf den Gewinner zugeschnittenen Rolle sowie zehn Komparsenrollen, die am 18. Juli 2011 mit der Live-Auslosung im Wuppertaler Cinemaxx ihren Höhepunkt finden wird. Produzenten, Hauptdarsteller und Stargäste werden vor Ort sein.

Bis zum Ende des Jahres (31.12.2011) haben die Crowdfunder die Gelegenheit, ihren Beitrag zur Realisierung des Films zu leisten. Die angestrebte Unterstützung von Förderern und Sendern ist hierbei wesentlich: Mit einem kalkulierten Gesamtbudget von 1,2 Mio. Euro rangiert „King Ping“ für einen Kinofilm zwar im Low Budget-Bereich, das Ziel ist aber durchaus als ehrgeizig zu bewerten. Schmidt und Häger wenden sich daher auch Themen wie Productplacement zu. „Wir ziehen jedes Register, um diesen Film Wirklichkeit werden zu lassen. Und dabei sind mehr denn je Kreativität und unkonventionelle Strategien gefragt.“ so Dirk Michael Häger.

 

WZ newsline 1.07.2011

„King Ping“-Lotterie: Wer geht mit auf Mörderjagd?

Von Florian Launus

Wuppertaler können eine Rolle im geplanten Kinofilm gewinnen – ohne Schauspiel-Erfahrung, aber gegen kleines Geld.

Wuppertal. Wer nachts durch verwinkelte Straßen des Tals geht, etwa am Arrenberg oder in der Nordstadt, der hat es sich vielleicht schon mal gedacht: Wäre das nicht eine geniale Kulisse für einen Krimi? Dirk Michael Häger und Christoph Schmidt ging das ähnlich – nur dass sie daraufhin gleich ihre eigene Produktionsfirma gegründet haben. Mit „King Ping – Leben und Sterben in Wuppertal“ wollen sie den ersten echten Wuppertal-Krimi auf die Leinwand bringen. Ob das mit dem geplanten Drehstart im Frühjahr 2012 aber auch klappt, hängt entscheidend von den Wuppertalern ab.

Ein besonders glücklicher Gewinner wird eine tragende Rolle spielen

Zunächst mal die Story: Clemens Frowein, gespielt von Sierk Radzei, ist Ex-Kommissar, aber wegen Querköpfigkeit aus dem Dienst geflogen. Nun arbeitet er als Pinguin-Pfleger im Zoo – und ermittelt wieder auf eigene Faust, als eine Mordserie das Tal heimsucht. Dabei helfen ihm Kontakte von früher, etwa zur Gerichtsmedizinerin Nicole Werner (Jana Voosen). Zumindest moralisch unterstützt wird er von Café-Besitzerin Biggi (Mechthild Großmann) – während ihm die mysteriöse Künstlerin Doba (Ann-Kathrin Kramer) Rätsel aufgibt.

Ein hochkarätig besetzter Streifen zeichnet sich also ab – bislang nur als Trailer im Netz. Damit daraus der geplante Langfilm wird, brauchen Häger und Schmidt 1,2 Millionen Euro. Für die Finanzierung wollen sie auch auf die Filmbegeisterung im Tal zurückgreifen – also nicht nur auf lokale Sponsoren, sondern auch auf eine große Verlosung von Filmrollen, die heute beginnt.

Und die geht so (Details siehe Kasten): Jeder, der will, sei er sechs oder 106 Jahre alt, überweist fünf Euro an Rex Film. Aus allen Einzahlern werden am Ende zehn Komparsen-Auftritte verlost – und sozusagen als Sahnehäubchen eine tragende Figur, die den ganzen Film hindurch immer wieder auftauchen wird.

Genaues dazu verraten die Produzenten noch nicht. Nur soviel: „Es ist keinerlei schauspielerische Erfahrung erforderlich“, versichert Häger. Was der geheimnisvolle Gast-Mime am Ende wirklich auf der Leinwand tut, wird dem Gewinner auf den Leib geschrieben. Und wer das wird, entscheidet sich bei einer Live-Ziehung am 18. Juli an passendem Ort – im Cinemaxx.

 

kompetenzhoch³ 25.05.2011

Marketing-Club Bergisch Land: Zwischen Non(n)sens und King Ping

Einen abwechslungsreichen und amüsanten Abend mit vielen Facetten erlebten Mitglieder und Gäste des Marketing-Clubs Bergisch Land im TiC-Atelier in Wuppertal-Cronenberg. Erst Musical, dann Filmproduktion – so lässt sich die Veranstaltung umreißen.
Die Anwesenden durften sich zu Beginn über Ausschnitte aus der neuen Musical-Komödie „Non(n)sens“ freuen. Das Stück gilt mit mehr als 5.000 Inszenierungen als das weltweit meistgespielte Kleinkunst-Musical und handelt von fünf Nonnen, die… – nein, mehr sei hier nicht verraten, nur so viel noch: Nie hat man fünf Ordensschwestern mit solcher Energie und solchem Charme auf einer Bühne gesehen, und entsprechend groß war der Applaus des Publikums.

Im anschließenden Gespräch mit Clubpräsident Vok Dams erläuterten die TiC-Geschäftsführer Stefan Hüfner und Ralf Budde die Verbindung ihres Theaters zur und dessen Rolle in der Stadt sowie seine Bedeutung als Sprungbrett nicht nur für Schauspieler – so wie Christoph Maria Herbst es einst nutzte –, sondern auch für andere Theaterberufe.

Matthias Haschke, Moderator des Abends und Geschäftsführer der Wuppertal Marketing GmbH, führte in das Thema ein: die Bedeutung Wuppertals als Filmstadt und die unschätzbare Imagewerbung für eine Stadt durch das Medium Film. Seit Jahrzehnten finden immer wieder Produzenten den Weg nach Wuppertal, und nicht zuletzt Wim Wenders´ „Pina“ bedeutete eine überragende PR für diese Stadt. Warum also nicht einen Film drehen, der einzig und allein in Wuppertal spielt und den Bekanntheitsgrad der Stadt ähnlich steigert, wie es beispielsweise durch den „Tatort“ in Münster gelungen ist?

Ein derartiges Projekt ist nun die REX Film Produktion angegangen: „King Ping – Leben und Sterben in Wuppertal“. Die REX-Geschäftsführer Christoph Schmidt und Dirk Michael Häger zeigten ihren vielversprechenden Teaser von acht Minuten Länge (anzusehen auf www.kingpingderfilm.de), mit dem sie nun Investoren und Förderer gewinnen wollen. Denn die Produktion soll schon im nächsten Jahr starten, die Story für die 100 Minuten lange Kriminalkomödie steht, genauso wie das Team.

Die Vorteile lägen auf der Hand, so die beiden Filmproduzenten: Bis zu 50 Prozent eines Filmbudgets blieben dort, wo auch gedreht werde – eine Investition in die lokale Wirtschaft. Daneben werde der Tourismus ebenso gefördert wie auch das Image für und die Identifikation mit Wuppertal. Und es mache die Stadt als Ort von Kreativität und Kultur nicht nur attraktiver und damit zukunftsfähiger, sondern auch international bekannter, denn auch darauf sei der Film ausgerichtet.

Rund 1,2 Millionen Euro an Produktionskosten haben Schmidt und Häger veranschlagt. Woher soll das Geld kommen? Das Zauberwort heißt Crowdfunding. Ab einer gewissen Kapitalmenge bekommen die Investoren eine Gegenleistung, etwa eine Rolle als Komparse oder als Kleindarsteller bis hin zu einer Gewinnbeteiligung.

Über weitere Ideen, wie man Sponsoren und Gelder generieren könne, sollten sich an diesem Abend auch die anwesenden Marketing-Spezialisten Gedanken machen. Zahlreich waren denn auch die erarbeiteten Ideen und Vorschläge, und entsprechen dankbar zeigten sich Schmidt und Häger. Man darf also hoffen, dass er kommt – King Ping, der Wuppertal-Krimi. Als Dank erhielten sowohl die Theatermacher für ihre Gastfreundschaft wie auch die Filmemacher für den Vortrag den „Bergischen Hammer“ von Vok Dams.

 

Deutschter Marketing-Verband 25.05.2011

Einen abwechslungsreichen und amüsanten Abend mit vielen Facetten erlebten Mitglieder und Gäste des Marketing-Clubs Bergisch Land am 19. Mai.

Von MC Bergisch Land

Treffpunkt war das TiC-Atelier in Wuppertal-Cronenberg, und so durften sich die Anwesenden zu Beginn über Ausschnitte aus der neuen Musical-Komödie "Non(n)sens freuen, die erst eine Woche vorher Premiere gehabt hatte. Das Stück gilt mit mehr als 5.000 Inszenierungen als das weltweit meistgespielte Kleinkunst-Musical und handelt von fünf Nonnen, die ... - nein, mehr sei hier nicht verraten, nur so viel noch: Nie hat man fünf Ordensschwestern mit solcher Energie und solchem Charme auf einer Bühne tanzen, singen und spielen gesehen, und entsprechend groß war der Applaus des Publikums. 

Im anschließenden Gespräch mit Clubpräsident Vok Dams erläuterten die Gastgeber und Geschäftsführer des TiC, Stefan Hüfner und Ralf Budde, die Verbindung ihres Theaters zur und dessen Rolle in der Stadt und seine Bedeutung als Sprungbrett nicht nur für Schauspieler, sondern auch für andere Theaterberufe, beispielsweise den eines Veranstaltungstechnikers. Im Anschluss führte Matthias Haschke, Moderator des Abends und Geschäftsführer der Wuppertal Marketing GmbH, in das Thema des Abends ein: Die Bedeutung Wuppertals als Filmstadt und die unschätzbare Imagewerbung für eine Stadt durch das Medium Film. Denn schon seit Jahrzehnten finden immer wieder Produzenten den Weg nach Wuppertal, und nicht zuletzt Wim Wenders' "Pina" bedeutete eine überragende PR für diese Stadt. Warum also nicht einen Film drehen, der einzig und allein in Wuppertal spielt und den Bekanntheitsgrad der Stadt ähnlich steigert, wie es beispielsweise durch den "Tatort" in Münster gelungen ist?

Ein derartiges Projekt ist nun die REX Film Produktion angegangen: "King Ping - Leben und Sterben in Wuppertal". Die REX-Geschäftsführer Christoph Schmidt und Dirk Michael Häger zeigten ihren vielversprechenden Teaser von 8 Minuten Länge (anzusehen auf ww.kingpingderfilm.de), mit dem sie nun Investoren und Förderer gewinnen wollen. Denn die Produktion soll schon im nächsten Jahr starten, die Story steht, genauso wie das Team. Die Vorteile lägen auf der Hand, so die beiden Filmproduzenten: Bis zu 50% eines Filmbudgets blieben dort, wo auch gedreht werde - eine Investition in die lokale Wirtschaft. Daneben werde der Tourismus ebenso gefördert wie auch das Image für und die Identifikation mit Wuppertal. Und es mache die Stadt als Ort von Kreativität und Kultur nicht nur attraktiver und damit zukunftsfähiger, sondern auch international bekannter, denn auch darauf sei der Film ausgerichtet. Rund 1,2 Mio. Euro an Produktionskosten haben Schmidt und Häger veranschlagt. Und woher soll das Geld kommen? Das Zauberwort heißt Crowdfunding. Über weitere Ideen, wie man denn Sponsoren und Gelder generieren könne, sollten sich an diesem Abend auch die anwesenden Marketing-Spezialisten Gedanken machen. Zahlreich waren denn auch die erarbeiteten Ideen und Vorschläge. Man darf also hoffen, dass er kommt - King Ping, der Wuppertal-Krimi.

Text: Peter ten Eicken


njuuz onlinemagazin 28.03.2011

Produzenten sehen gute Chancen für Wuppertal-Krimi "King Ping"

Am 23. Februar wurde der Teaser des geplanten Wuppertal-Krimis „King Ping“ im Barmer Bahnhof uraufgeführt. Während die Zukunft des Bahnhofs wieder ungewiss ist, sieht Produzent Christoph Schmidt von Rex Film die Aussichten für „King Ping“ positiv.

Mit Christoph Schmidt sprach Georg Sander

Herr Schmidt, wie waren die Reaktionen nach der gelungene Vorpremiere?

Durchweg positiv. Wir hatten ein richtig schönes und gutes Feedback.

War der Film dem einen oder anderen nicht vielleicht zu schräg?

Nein, überhaupt nicht. Alle waren von der professionellen Umsetzung beeindruckt.

Manch ein Zuschauer hatte spontan Assoziationen zur österreichischen Kultkrimiserie „Kottan ermittelt.“

Ja, einige haben an „Kottan ermittelt“ gedacht, als sie den Film sahen. Es gibt Schlimmeres, als mit einer solchen Legende verglichen zu werden, aber „Kottan“ war nicht unser Vorbild. Wir wollen natürlich etwas ganz neues machen.

100.000 Euro Startkapital müssen Sie über Sponsoren zusammen bringen, um gute Chancen bei Förderern, Verleihern und Sendern zu haben. Wie nahe sind sie diesem Ziel gekommen?”

Wir haben bereits über die Hälfte zusammen, etwa 60%

Ihnen schweben ganz unterschiedliche Modelle vor, für den Großsponsor ist genauso etwas dabei wie für den filmbegeisterten Bürger. Woher kommen Ihre Geldgeber bislang?

Wir haben bisher nur größere Modelle angeboten. Wenn die Produktion gesichert ist, werden wir auch Angebote für kleine Sponsoringsummen machen..

Zu den Investoren und Förderern gehören zum Beispiel Wuppertaler Unternehmen wie die Barmenia Versicherungen, Karl Deutsch Prüf- und Messgerätebau und Riedel Communications

Bis wann müssen Sie die 100.000 Euro zusammen haben?

Am 13. April ist der Einreichtermin bei der Filmstiftung NRW, aber auch danach können noch Sponsoringzusagen eingereicht werden.

WDR Fernsehen 26.03.2011

"King Ping" - Wuppertal-Krimi mit Star-Besetzung

Sendung vom Samstag, 26.03.2011

 

WZ newsline 24.03.2011

King Ping: Der Wuppertal-Krimi ist schon halb finanziert

Von Klaus Koch

Ein Teil des Geldes kommt aus dem sogenannten Crowdfunding, also von Wuppertalern. Für 10.000 Euro gibt es eine Gastrolle.

Wuppertal. Rund 1,2 Millionen Euro soll der Wuppertal-Krimi King Ping kosten. Und die Macher der Rex-Film Produktion, die in Kürze eigens ein Wuppertaler Büro eröffnen, sind sehr optimistisch, das mit extrem viel Lokalkolorit versehene Projekt auch realisieren zu können. So sind im Finanzierungsplan beispielsweise auch Gelder aus dem sogenannten Crowd-Funding berücksichtigt. Das bedeutet, dass Bürger und Sponsoren beispielsweise durch den Kauf eines T-Shirts oder einer King-Ping-Tasche Geld beisteuern. Weitere Möglichkeiten: Eine Rolle als Kleindarsteller (10.000 Euro) erwerben oder als Ko-Produzent mitwirken. Diese heimischen Kleindarsteller könnten dem Film dann sogar noch mehr Lokalkolorit geben.

Rendite und Beteiligung in Aussicht gestellt

Deutlich mehr als die Hälfte der hierfür vorgesehenen Summe ist bereits zugesagt, wie die Macher Dirk Michael Häger und Christoph Schmidt berichten. Und die größeren Einlagen seien dabei kein reines Sponsoring, sondern eine Investition: Denn in Aussicht gestellt sind auch Risikorendite und Gewinnbeteiligung.

Ein großer Schritt ist ohnehin bereits gemacht. Durch den längst abgedrehten Acht-Minuten-Teaser, der sowohl im Internet als auch auf DVD verfügbar ist, können potenzielle Partner ganz anders angesprochen werden. Mit im Boot sind zudem schon Förderer wie Barmenia, Karl Deutsch Prüf- und Messgerätebau, Karolina und Martin Becker, Riedel Communications, Rinke, Stadtsparkasse oder Wuppertaler Stadtwerke. Die größten Finanzierungsanteile sollen jedoch von der Filmstiftung NRW sowie einem TV-Sender und Lizenzen kommen. Der Förderantrag für die Filmstiftung wird in diesen Tagen eingereicht.

Warum Wuppertal? „Wuppertal ist doch die Krimi-Stadt.“ Und der Film King Ping soll nur der Auftakt einer ganzen Reihe sein. Schließlich lasse sich an so manchen Schauplätzen der Tatort-Krimis ablesen, wie die Stadt von dem Film profitiere.

 

Public Republic 5.03.2011

"King Ping. Leben und Sterben in Wuppertal" - Ein Krimi von und mit Wuppertal

Von dessi

Nach den Filmen „Pina“ von Wim Wenders, „Tanzträume“ von Anne Linsel und “Freche Mädchen” von Ute Wieland steht nun wieder die Filmstadt Wuppertal in aller Munde.

Ein Krimi von und gedreht in Wuppertal soll demnächst produziert werden.

Jetzt sollen Filmverleiher, TV-Sender, die Filmstiftung und Sponsoren schnellstens gefunden werden.

Wir wünschen viel Erfolg und möchten das geplante Filmvorhaben unseren Lesern vorstellen!

Das Tal auf großer Leinwand

Pressemitteilung

Wuppertal, im Februar 2011. Spannung vom ersten Augenblick an: Mit der Premiere des Teasers „King Ping“ am 23. Februar 2011 im neuen Forum Maximum im Barmer Bahnhof startet die Vermarktungskampagne von REX Film Produktion für den ersten Wuppertal-Krimi. Hierzu lädt die Wuppertal Marketing GmbH exklusive Gäste ein. Autor, Produzenten, Regisseur und Schauspieler stellen potentiellen Sponsoren die ersten acht Minuten des anspruchsvollen Filmprojektes vor. Ob die Produktion im Herbst 2011 startet und Wuppertal damit ein Stück Filmgeschichte schreiben wird, entscheidet sich jetzt.

Wuppertal als Filmstadt – das ist keine neue Idee. Schon Tom Tykwer oder Til Schweiger lobten die unverwechselbaren Schauplätze des bergischen „San Franciscos“, und eine ganze Reihe bekannter Filme wurde ganz oder teilweise hier gedreht. Das Vorhaben, Wuppertal zu einer eigenen Marke zu machen und damit der Stadt selbst etwas Gutes zu tun, sucht allerdings bisher seinesgleichen. Genau diese Ambition verfolgen die Macher des Pilotfilmes „King Ping“.

„Wir schaffen einen hochwertigen Film, der den nationalen und internationalen Vergleich nicht scheut“, erklärt Produzent Christoph Schmidt. Ein hochkarätiges Team aus bekannten Schauspielern ist bereits mit im Boot: Regisseur Tom Bohn (u.a. Tatort), die Schauspielerinnen Ann-Kathrin Kramer, Mechthild Großmann und Jana Voosen sowie der „NRW-Schauspieler des Jahres 2008“ Sierk Radzei haben bereits beim Teaser mitgewirkt. Deren persönlicher Bezug zu Wuppertal ist kein Zufall.

Der Imagegewinn für die Stadt ist ein Effekt, für den sich die Wuppertal Marketing GmbH mit ihrer Unterstützung gerne erkenntlich zeigt: „Mit guten Filmen wird unsere Stadt bundesweit bekannt und ein positives Bild vermittelt“, so Matthias Haschke, Geschäftsführer von Wuppertal Marketing und Gastgeber der Teaser-Premiere. 30 bis 50 % des Budgets einer Filmproduktion werden dort ausgegeben, wo gedreht wird. Also auch in diesem Sinne ein Gewinn für den Standort Wuppertal.

Der im November gedrehte Teaser macht seinem Namen alle Ehre: Er weckt Neugier und soll ganz im Sinne des Marketings zu Aktionen „reizen“. „Wir werden mit der großen Begeisterung aller Beteiligten den schweren Motor der Filmindustrie in Gang bringen und endlich richtig Fahrt aufnehmen“, so Dirk Michael Häger, Autor und Produzent von King Ping.

Jetzt heißt es also Filmverleiher, TV-Sender, die Filmstiftung und Sponsoren mit dem Teaser fürs Projekt zu gewinnen.

Der Star seiner Premiere steht schon fest: Es ist Wuppertal selbst.

 

WZ newsline 24.02.2011

Wuppertal-Krimi "King Ping": Mit Stars auf Sponsorensuche

Von Florian Ballin

Der Krimi „King Ping“ soll 2012 im Kino laufen. Jetzt fehlt nur noch das Geld für den Dreh.

Wuppertal. Nicht allzu oft kann man die Schwebebahn im Kino bewundern. Til Schweiger hat sie mal gezeigt in „Knockin’ on Heavens Door“. Zurzeit ist sie in „Pina“ zu sehen. Doch was da jetzt auf Wuppertal und sein Wahrzeichen zukommt, stellt die bisherigen Auftritte in den Schatten. „King Ping“ soll ein Kinofilm werden, ein Krimi, ein Thriller – in und aus Wuppertal.

Für die Produktion werden etwa 1,2 Millionen Euro benötigt. Vorgestern warben die Produzenten des Films, Christoph Schmidt und Dirk Michael Häger, im Barmer Bahnhof um Sympathien fürs das Projekt – und um Geld.

Eine Krimi mit Heimatfaktor

Die Story des Films: Im Tal geht ein Serienmörder um. Als dieser dann einen Polizisten umbringt, da nimmt auch der ehemalige Kommissar und jetzige Pinguinpfleger Clemens Frowein (Sierek Radzei)private Ermittlungen auf. Eine gute Chance sich gleichzeitig an seinem Nachfolger und Rivalen zu rächen – „Leben und Sterben in Wuppertal“, so wie es der Untertitel verspricht. Nicht nur spannend soll es auf der Leinwand werden, auch für einige Lacher ist gesorgt. Zum Beispiel wenn die Schauspieler in bergischer Manier an „datt“, und „watt“ nicht sparen. Es geht nicht nur um irgend einen Kriminalfall, sondern eben so sehr um den Charme Wuppertals, mit Schwebebahn, Zoo und Treppen. Die Stadt selbst wird der Star sein in „King Ping“.

„Mehr Wuppertal geht fast nicht.“, sagt Autor und Produzent Dirk Michael Häger, selbst gebürtiger Wuppertaler. Ihm und seinen Kollegen ist es wichtig, sowohl vor als auch hinter der Kamera viele Wuppertaler zu beteiligen. Von Ton und Requisite bis zu den Schauspielern. Und da konnten sie einige Filmgrößen für ihr Projekt gewinnen. Neben Jana Voosen, Mechthild Großmann und Hauptdarsteller Sierk Radzei soll auch Ann-Kathrin Kramer in dem Film mitspielen. „Ich habe sofort zugesagt, weil das so ein schräger Krimi ist. Und ich mag, dass die Stadt tatsächlich eine Hauptrolle spielt.“, sagt sie.

Allerdings gibt es da noch den Haken mit der die Finanzierung. Häger und Schenk können mit ihrem neu gegründeten Unternehmen „Rex Film“ die Produktionskosten nicht allein aufbringen. Mit der Kostprobe des Films erhofften sie sich, Sponsoren für den Film zu gewinnen. Geladen hatten sie alle, die in Wuppertals Wirtschaft und Stadtleben von bedeutung ist. Darunter Josef Beutelmann, Peter H. Vaupel, Vok Dams, Mark Tykwer, Markus und Thomas Riedel oder Detlef Bell. Offenbar hat der achtminütige Film-Teaser Wirkung gezeigt: „Einige der Unternehmer haben noch am Abend eine Summe für den Film zugesagt“, sagte Dirk Michael Häger gestern.

Schon bald ein neuer Wirtschaftsfaktor in der Stadt?

Die gesamte Crew kam für den Kurzfilm im vergangenen Herbst ins Tal und drehte unter anderem an der Treppe in der Kieselstraße. Großmann singt in einer zugequalmten Bar und Radzei tanzt dazu. Doch neben dem Unterhaltungswert bietet das Projekt auch enorme Chancen für die wirtschaftliche Zukunft der Stadt: „Viele Filmemacher schwärmen von der Motivdichte in Wuppertal.“, sagt Häger. Es fehle jedoch an einer eingesessenen Filmindustrie und entsprechend der Logistik in der Stadt, damit regelmäßig Filme im Tal gedreht werden können. Vielleicht legen der Film „King Ping“ und die neue Produktionsfirma den Grundstein für einen lukrativen, neuen Wirtschaftszweig.

 

radiowuppertal.de  24.02.2011

Wuppertal-Krimi soll in die Kinos kommen

Mit einem Kinofilm soll Wuppertal bekannter werden und ein besseres Image bekommen. Das ist das Vorhaben zweier Wuppertaler Filmproduzenten. Sie arbeiten gerade an dem Krimi "King Ping". Die Vielseitigkeit der Stadt mit Villen, leer stehenden Fabrikhallen und der Natur soll in dem Film deutlich werden. So sollen unter anderem Film-Fans angelockt werden und zum Beispiel die Wirtschaft ankurbeln - unter anderem mit Hotelbesuchen. Außerdem wird Wuppertal nach Meinung der Filmproduzenten mit dem Film auch zukunftsfähiger. Wenn mehr Filme in der Stadt gedreht werden, dann würde es auch langfritstig mehr Arbeitsplätze in der Filmbranche in Wuppertal geben und das widerum würde junge Menschen anziehen.

 

njuuz onlinemagazin 23.02.2011

“Fühlt sich an, als wär’s ein richtiger Film”

Kann ein Teaser von nur 8 Minuten für einen Wuppertal-Krimi und die Filmlocation Wuppertal werben? Überwiegender Eindruck der rund 100 Premierengäste: Und wie! Mit “King Ping – Der Wuppertal Krimi” ist den Machern ein beachtlicher Wurf geglückt.

“Lassen Sie sich begeistern”, forderte am Mittwochabend Stadtmarketing-Chef Matthias Haschke das Publikum in seiner Begrüßungsansprache auf. Das Wuppertal Marketing hatte gemeinsam mit der Sparkasse und den Eheleuten Karolina und Martin Becker das Projekt von REX-Film unterstützt.

Mit dem Appetithappen sollen Investoren für einen knapp zweistündigen Kinofilm gefunden werden, in dem, wie es Schauspielerin Ann-Kathrin Kramer treffend ausdrückte, “Wuppertal die Hauptrolle spielt”.

“King Ping ist ein schräger Krimi” (Ann-Kathrin Kramer)

Die Erwartungen des Publikums waren anfangs durchaus gemischt, denn die Handlung von “King Ping” ist äußerst skurril:

Clemens “KING PING” Frowein (46) ist ein Querkopf. Widersprüchlich, sarkastisch und immer gerade raus. Was aber nicht immer gut ankommt. Und ihn seinen Posten als Hauptkommissar kostet. Aber gar nicht so schlimm, denn nun hat er seine wahre Berufung gefunden: Pinguinpfleger im Wuppertaler Zoo. Als er auf der Tanztheaterpremiere seiner Freundin CÉCILE (31) einen alten Kollegen wiedertrifft, ist der am nächsten Morgen tot. Mit gebrochenem Genick am Ende der Treppe, an der sie sich wenige Stunden vorher verabschiedet haben. Ein Unfall, klar. Doch dann wird ein zweiter und dritter Treppentoter gefunden. King kann’s nicht lassen und beginnt zu ermitteln. Klar ist nun was ganz Anderes: dass es einen Mörder gibt. Und der denkt gar nicht daran, seine Serie zu beenden.

Quelle: REX Film

Ein Pinguinpfleger auf Mörderjagd – ähnliche Plots kennen reifere Jahrgänge vielleicht noch aus der österreichischen Anarcho-Krimiserie “Kottan ermittelt” aus den 70er und 80er Jahren. Und spätestens als Schauspielerin Mechthild Großmann mit ihrer unnachahmlichen Reibeisenstimme den Titelsong sang, wehte tatsächlich ein Hauch von “Kottan” durch den Barmer Bahnhof, in dem die Teaser-Premiere über die Bühne ging. Doch Drehbuchautor Dirk Michael Häger und Regisseur Thomas Bohn brachten das Kunststück fertig, den “schrägen Krimi” nie in Richtung Klamauk abdriften zu lassen.

Große Namen werben für den Film und die Location Wuppertal

Mechthild Großmann war nicht das einzige bekannte Gesicht in der Riege glänzend aufgelegter Schauspieler, denen man in “King Ping” die Spielfreude in jeder Szene ansehen kann. Dem Publikum verriet sie: “Die Dreharbeiten fühlten sich schon an, als wäre es ein richtiger Film.”

Und wenn große Namen dabei helfen können, Wuppertal in den Fokus von Filmschaffenden und Geldgebern zu rücken, dann haben die Macher von „King Ping“ alles richtig gemacht. Regisseur Thomas Bohn, 1959 in Wuppertal geboren, zeichnet für mehr als ein Dutzend Tatort-Folgen verantwortlich. Mechthild Großmann ist vielen Fernsehzuschauern als kettenrauchende Staatsanwältin Wilhelmine Klemm aus den Münster-Tatorten bekannt. Sie ist seit den 70er Jahren dem Wuppertaler Tanztheater Pina Bausch eng verbunden. Die Wuppertalerin Ann-Kathrin Kramer gehört ebenfalls zur ersten Garde deutscher Schauspieler; von 2002 bis 2006 ermittelte sie in 11 Folgen der ZDF-Krimiserie „Das Duo“ als Kommissarin Lizzy Krüger und ist immer wieder in großen TV-Produktionen zu sehen.

Serienerpobte Hauptdarsteller

Auch die titelgebende Rolle des „King“ ist mit Sierk Radzei prominent besetzt. Er spielte in mehreren Spielfilmen und Serien wie „Stolberg“, „Soko Köln“ und „Pastewka“. Und Michael Schenks Filmografie liest sich wie eine Auflistung fast aller aktuellen TV-Serien: „Soko Köln“, „Polizeiruf 110“, „Tatort“, „KDD“, „Ein starkes Team“, „Bella Block“ – die Liste ließe sich noch lange fortsetzen. Ähnlich film- und fernseherfahren ist auch Jana Voosen, die in Produktionen wie „Küstenwache“, „Tatort“, „Notruf Hafenkante“, „Großstadtrevier“ und „Doppelter Einsatz“ zu sehen war.

Produziert wurde „King Ping“ von der in Sprockhövel ansässigen REX-Film von Dirk Michael Häger und Christoph Schmidt. Die beiden Macher warben im Anschluss an die Premiere mit handfesten Argumenten für den Wuppertal-Krimi. 30 bis 50% des Budgets eines solchen Filmes würden am Drehort ausgegeben.

Noch wichtiger sei die PR-Wirkung, die Häger in Anspielung auf die Stadt Münster, wo mit einem WDR-Tatort und der ZDF-Reihe “Wilsberg” gleich zwei Serien angesiedelt sind, den “Münster-Effekt” nannte. Dass in “King Ping” eine Unmenge Wuppertaler Sehenswürdigkeiten wie Schwebebahn, Zoo und Unterbarmer Friedhof zu sehen sind, versteht sich daher von selbst.

Der Zeitplan für die Finanzierung ist sportlich

Bis zum 13. April ist nun Zeit, das Startkapital von rund 100.000 Euro aufzubringen. Da bei den als Geldgebern in Frage kommenden Firmen die Budgetplanung für das laufende Jahr bereits abgeschlossen sein dürfte, ist diese Zielsetzung durchaus sportlich. Ein Teil des Etats soll aber ohnehin von Kleinsponsoren und filmbegeisterten Wuppertalern kommen (“Crowdfunding”).

Das Gesamtbudget schätzen Häger und Schmidt auf 1,2 Millionen Euro. Zwei Drittel davon sollen an der Kinokasse wieder eingespielt werden. Voraussetzung dafür: 650.000 zahlende Zuschauer. Auch diese Marke zeugt vom Selbstbewusstsein der Produzenten. Dass die beiden diesen Film unbedingt realisieren wollen, machte Dirk Michael Häger in seinem Schlusswort an die potentiellen Geldgeber deutlich: “Wir brennen für diesen Film und wir tun alles, damit wir Sie mit auf diese Reise nehmen können.”

Ausgesprochen professionell ist nicht nur der Teaser selbst, sondern auch die begleitende Pressearbeit (sub-text Susanne Birkner) sowie Titeldesign und Artwork  (Hanswerner Budt). Das alles lässt hoffen, das den ersten 8 Minuten “King Ping” tatsächlich noch rund 100 weitere folgen können.

 

WZ newsline 21.11.2010

Und Action: Wuppertal wird zum Tatort eines Krimis

Von Barbara Opitz

Aufnahmen in der Südstadt als Werbung für den Wuppertal-Krimi.

Wuppertal. An der Treppe zur Kieselstraße in der Südstadt haben sich duzende Schaulustige versammelt. Ein Toter liegt kopfüber auf den Stufen, aus seinem Hinterkopf sickert noch das Blut. Die Polizei ist bereits vor Ort. Es ist kalt. Plötzlich steuert ein dicker Mann zielstrebig durch die Menge, bleibt vor der Leiche stehen - starrt auf den Toten.

"Seeehr schööön - macht das gleich nochmal."

Tom Bohm, Regisseur

Der Kommissar brüllt "Ey , wer hat denn den Pannemann durchgelassen?" Der Dicke macht kehrt, eilt davon. "Und wenn ich Dich persönlich auf die Wache zerre", schnaubt ihm der Kommissar noch wütend hinterher - die beiden scheinen sich zu kennen. Dann herrscht Ruhe. "Seeehr schööön - macht das gleich nochmal so", ruft Regisseur Tom Bohn - "Uuund Action!"

Täuschend echt sieht alles aus, beim Dreh für den Sechsminüter zum Wuppertal-Kino-Krimi "King Ping". An die 40 Setleute mit Kameras, Mikrofonen, Scheinwerfern und warmen Decken stehen in Warteposition. Einige halten dampfenden Kaffee in der Hand.

"Ich darf endlich die Leiche spielen."

Burkhard Eick, Casting-Profi

Burkhard Eick, von der gleichnamigen Casting-Agentur, hat rund 20 Komparsen als Schaulustige organisiert, die sich geduldig hinter der Absperrung positionieren. Auch Eick ist mit dem Dreh zufrieden. Sein großer Traum geht in Erfüllung: "Ich darf endlich die Leiche spielen", starr, mit leerem Blick - vorbildlich, wie ein Profi.

Wenn schon, dann gleich in die Vollen, dachten sich wohl die beiden Produzenten Christoph Schmidt und Dirk Michael Häger. Und engagierten Schauspieler wie Michael Schenk (Das weiße Band, Hindenburg) oder "unverbrauchte Gesichter mit hoher Qualität", wie Sierk Radzei, NRW-Schauspieler 2008) für den Kurzfilm, der den Kinostreifen richtig vermarkten soll.

"Hier gibt es unglaubliche Motive."

Dirk Michael Häger, Produzent

Ein Krimi der besonderen Art soll es werden: Mit großen Bildern, unkonventioneller Ästhetik und viel Lokalkolorit. "Das ist doch das schöne an Krimis. Anderen TV-Serien geht dieser Charme verloren", sagt Häger. Er ist auch Autor des Drehbuchs und wollte es so authentisch wie möglich. Deshalb engagierte gleich drei Wuppertaler Hochkaräter: Mechthild Großmann, Ann-Kathrin Kramer und Jana Voosen.

Warum gerade Wuppertal? "Jeder Regisseur, der einmal hier gedreht hat, egal ob Til Schweiger oder Tom Tykwer, ist von der Stadt überzeugt. Hier gibt es unglaubliche Motive", sagt Häger. Die Gegensätze machten es aus: Das viele Grün und Grau, die Treppen, die Villen und die maroden Viertel - und nicht zu vergessen die Fabriken. "Die Stadt als Filmort ist da einfach eine logische Konsequenz." Und noch einen Grund gibt es wohl: Häger selbst ist Wuppertaler, genau wie der bekannte Tatort-Regisseur Bohn, der sich für den Dreh seit 32 Jahren erstmals wieder im Tal hat blicken lassen. "Ich liebe die Stadt und bleib ihr treu", so Häger. Der Film soll, wenn alles klappt, im Winter 2011/2012 laufen.

Story

Clemens "King Ping" Frowein (Sierk Radzei) ist ein Querkopf, was nicht immer gut ankommt und ihn seinen Posten als Hauptkommissar kostet. Nun ist er Pinguinpfleger im Wuppertaler Zoo. Als ein alter Kollege mit gebrochenem Genick am Ende der Treppe, an der sie sich wenige Stunden vorher verabschiedet haben, liegt, und dann noch ein zweiter und dritter Treppentoter gefunden wird, kann es King nicht lassen und beginnt zu ermitteln.

Vier WZ-Leser durften beim Dreh dabei sein:

"Es ist spannend, so nah zu beobachten", sagt das Ehepaar Loni und Horst Hävel. Ute Rüenaufer wurde sogar dafür auserkoren, eine Zeugin zu spielen. Geduldig erzählt sie in einer Szene dem Kommissar, was sie gesehen haben soll.

© REX Film Produktion